OCCULUS
Thrash mit deutschen Texten? Kann so was abseits von Sodom oder Tankard richtig gut sein? Ohne holprig oder peinlich rüberzukommen? Und ob! Die vier Nordlichter von OCCULUS zocken auf ihrer Debüt-EP feinen Midtempo-Thrash, der musikalisch immer wieder an Metallica irgendwo zwischen „…And Justice For All“ und dem schwarzen Album erinnert. Von Ex-Temple-Of-The-Absurd-Gitarrist Schrödey knackig produziert, riffen sich die fünf Songs schnell ins Langzeitgedächtnis und machen sich dort für längere Zeit breit. Der sich perfekt ins musikalische Gesamtbild einfügende Gesang erinnert dabei weniger an Kollege Hetfield sondern oft eher an eine Mischung aus Onkelz-Kevin und Frei.Wild-Fronter Phillip Burger. Eine Band, die man definitiv im Auge behalten sollte.





