Jennifer Rostock

Aus dem Sandkasten in die Charts – zukunftsweisender Elektopoprockpunk von ganz alten Freunden

Es ist doch nicht zu glauben – wie kann eine Band die erst seit kaum vier Jahren existiert musikalisch und in Sachen Karriere so viel erreicht haben? Woher nimmt eine derart junge Truppe wie JENNIFER ROSTOCK ihre künstlerische Reife? Die Antwort darauf ist schnell gefunden: Sängerin Jennifer und Joe, der Keyboarder, bauten schon im Kindergartenalter in Zinnowitz gemeinsam Sandburgen. Die erste Band kam mit 13, einige Jahre später wurde auf deutsche Texte umgesattelt.

Richtig durchstarten konnten die beiden dann 2006 mit dem Umzug nach Berlin. Als sich endlich auch der Rest dieser gelinde gesagt ungewöhnlichen Band mit den durchgeknalltesten Stage Personalities des Jahrhunderts fand.

Der Bandname, einst entstanden durch ein Missverständnis mit Studioangestellten, steht heute für ein Phänomen: im Gründungsjahr einen Warner Vertrag abzustauben macht ihnen wohl so schnell keiner nach. Doch JENNIFER ROSTOCK haben bald bewiesen was sie wert sind: Bereits 2008 lief ihre erste Single „Kopf oder Zahl“ auf MTV in Heavy Rotation, schaffte es in Raabs Bundesvisions Song Contest gar auf einen respektablen fünften Platz. Und der Erfolg reißt nicht ab. Das 2009 veröffentlichte Album „Der Film“ sprang aus dem Stand in die Top 20 der Albumcharts, hier und in Österreich. Im selben Jahr drehte Regisseur Hannes Rossacher eine 90-minütige Band-Doku, fasziniert von der mitreißenden Ausdruckskraft der Fünf, die auch mal eben einen Abstecher nach Brasilien absolvierten.

Aber selbst die neusten Erfolge, wie etwa die ECHO-Nominierung für das „Irgendwo anders“-Video, lassen die Band nicht vergessen was zählt im Kopf. Zum Beispiel ein aktiver Kampf gegen Rechts – am 17.3.2011 spielen sie beim „Stoppt Thor Steinar Benefiz“. Vor so viel Talent, Fleiß und festen Überzeugungen ziehen wir den Hut. Und versprechen euch eine ganz große Elektrorock-Sause.