Die Happy
Auf gut deutsch: „Hals- und Beinbruch“ – passt bloß auf beim Ausrasten!
Volljährig mit Vollgas: Nach 18 Jahren Bandgeschichte und sieben Studioalben macht diesen knüppelnden Krachmeiern um die tschechische Sängerin Marta Jandova niemand mehr was vor – und was Power angeht sicher auch nichts so schnell nach.
Direkt aus dem Prager Zug gestiegen, fand sich Marta in Ulm 1993 unverhofft vor dem Mikro wieder. Was als reiner Freizeitspaß mit selbst gebasteltem Debut begann entwickelte mit der Zeit ein rasantes Tempo, das schließlich auch 1999 bei BMG den ersten Plattendeal bescherte.
DIE HAPPY liefern alles, was sich (un)vernünftige Mosh Pits wünschen: treibende Rhythmen, sägende Gitarrenlicks und ein weibliches Organ das so manchen etablierten Rockbarden durch die Wand pustet.
Auf der 2010 über F.A.M.E. Records erschienenen Scheibe „Red Box“ beweist uns die inzwischen wieder in Prag lebende „neoMusic“-Moderatorin Marta, dass sie trotz ihres Abstechers in die Popstars-Jury 2010 kein Jota ihrer Rockfähigkeiten eingebüßt hat.
Brillant produziert von Udo Rilkin wimmelt es auf „Red Box“ von energetischen Rock-Hymnen mit den typischen, magnetisierenden Melodielinien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen.
Das DEICHBRAND wünscht „Hals- und Beinbruch“ in Sachen „heile Knochen“.





