SCHMUTZKI

Laut, dreckig, „positiv brutal“

DANKE, KOLLEGEN: Mit dem Ausdruck „positiv brutal“ hat laut.de den Nagel auf den Kopf getroffen. 2011 erhob sich der Indierock von SCHMUTZKI in Stuttgart aus der wohltemperierten Milchsuppe schwäbischer Sauberkeit. Benannt nach dem Sänger/Gitarristen Beat Schmutzki, wirbelte man schon bald ordentlich Staub auf im „Ländle“. Nachdem die Band 2012 bereits den Preis „Pay Live“ des Stuttgartet Popbüros einheimsten, folgte der erste Festivalgig auf dem Southside 2013. Die geschnuppere Höhenluft machte offenbar süchtig: 2014 gewann man Four Music als Label, und (auf Empfehlung von niemand geringerem als den BEATSTEAKS) die Bookingagentur KKT. Ab da ging es unaufhaltsam aufwärts: im selben Jahr erschin die erste EP „Mob“, es folgten Vorband-Tourneen für BEATSTEAKS und WIZO, und ab dem Frühjahr 2015 gabs dann endlich die erste Headlinertour durch Deutschland, Österreich und Schweiz. Die Freude darüber war sicher umso größer, da es sich bei allen Bandmitgliedern um alte Freunde handelt: Beat, Dany Horowitz (bass) und Flo Hagmüller (Drums) kennen sich schon seit vielen Jahren. Viel hat sich getan in dieser Zeit: die zwei Alben „Bäm“ (2015) und das teils etwas weichere „Spackos Forever“ (2016). Sagenhafte 15 (!!!) Videos zwischen 2011 und 2016. Ein Auftritt vor 70.000 Menschen auf der festwiede Leipzig, vor den TOTEN HOSEN. Und wenn man den authentischen und sympathischen Jungs so zuhört, ist das alles wohl erst der Anfang.

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